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International

Prozessauftakt für „U-Bahn-Rassisten“

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 15. Juli 2015
Quelle: imago

Vier Chelsea-Fans, die sich mutmaßlich an den rassistischen Aktionen in Paris beteiligt haben, müssen sich nun vor Gericht verantworten.

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Ihnen wird vorgeworfen, im Februar bei dem Auswärtsspiel der Blues gegen PSG einem dunkelhäutigen Anwohner den Zugang zur Metro verweigert zu haben. Dabei sangen sie „We’re racist, we’re racist and that’s the way we like it“.

 

Nun müssen sich die vier Männer vor dem Thames Magistrates‘ Court in London zu dem Vorfall äußern. Der Prozess soll zwei Tage andauern. Chelsea hatte auf die Vorfälle mit Bestürzung reagiert und den Personen ein Stadionverbot erteilt. Kommt es zu einer Verurteilung, könnte das Verbot lebenslang gelten.