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National

Projekt „Fanpatenschaften“ erhält Unterstützung

Autor: Johannes Holzapfel Veröffentlicht: 26. August 2014
Quelle: imago

Der Liga-Fußballverband hat einen „Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur“ (kurz: PFiFF) ins Leben gerufen, der nun einem Projektantrag aus Mönchengladbach Unterstützung zugesagt hat. Im Januar 2014 gegründet, wird jedes Jahr ein Betrag von 500.000 Euro an verschiedene Projekte zur Verfügung gestellt.

„Die vorgesehenen Mittel stehen unter anderem für Programme und Maßnahmen zur Bekämpfung rechtsextremer Tendenzen bereit“, heißt auf der Homepage von PFiFF. Dem Projekt „Fanpatenschaften“ vom Fanprojekt Mönchengladbach wurde nun 16.000 Euro zur Unterstützung zugesprochen.

Der Scheck über die genannte Summe wurde dabei von Ralf Jäger, Vorsitzende der Innenministerkonferenz und Minister für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig an Philipp Hülsen, den Leiter des Projektes, übergeben.

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Präventionsprojekt für eine anti-diskriminierende Haltung

Das Projekt „Fanpatenschaften“ ist ein Präventionsprojekt. Heranwachsende Mönchengladbach-Fans sollen dabei „für eine anti-diskriminierende Haltung“ sensibilisiert werden. „Junge Fans erhalten mit ihrem Paten eine Vertrauensperson, die sie in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt“, heißt es auf der Webseite der DFL.

„Das Projekt stärkt die Eigenverantwortung der Fans und leistet damit einen wertvollen Beitrag für eine lebendige und friedliche Fußballgemeinschaft“, sagt Andreas Rettig. Bei dem Vorhaben arbeitet der Verein Borussia Mönchengladbach zusammen mit dem Fanprojekt, der Stadt Mönchengladbach und auch der Hochschule Niederrhein.

jh