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National

Preußenstadion: Umbau oder Neubau?

Autor: Mirko Lorenz Veröffentlicht: 22. Juni 2015
Quelle: imago

Am heutigen Montagabend werden in Münster vor ausgewählten Publikum Pläne für ein neues Stadion vorgestellt. Involviert ist auch der ehemalige Vorstandsvorsitzende vom FC Augsburg, Walther Seinsch.

Vor Vertreter der Sportvereine in Münster, Ratsparteien und Medienvertretern werden die Pläne präsentiert. Geklärt werden muss vor allem, wie Umfangreich die Moderniesierung ausfallen soll, Stichwort Umbau oder Neubau. 35 000 Zuschauer würden den Bau eines neuen Stadions bedeuten“, sagte Stadtdirektor Hartwig Schultheiß den Westfälischen Nachrichten. Dazu ist der aktuelle Standort im Bezug  auf den Verkehr und die angrenzende Wohnbebauung nicht geeignet. Ein Umbau des Preußen-Stadions ist laut Schultheiß eine wirtschaftlich machbare Lösung. Im Kern geht es wohl zunächst um ein Stiftungsmodell. Rund 20 Millionen Euro sollen in eine Stiftung fließen, davon soll zumindest die erste Ausbaustufe des „neuen“ Stadions möglich werden. Aus den folgenden Mietzahlungen des Vereins würden nicht den Investoren, sondern den lokalen Sportverbänden in Münster zugutekommen, berichten die WN.

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Initiator des Modells ist Walther Seinsch. Bekannt wurde er durch seine Beteiligung an der Modekette „Takko“, später hielt er Anteile an „kik“. Im Fußball erlangte er Bekanntheit durch seine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg. Unter ihm stieg der Verein von der 4. Liga bis in die Bundesliga auf. Ende 2014 trat er in Augsburg aus gesundheitlichen Gründen von allen Ämtern zurück.