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„Präventivbemühungen des Vereins reichen nicht aus“

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 15. Januar 2015
Quelle: imago

Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) hat den FSV Zwickau mit einer Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro belangt.

Das Urteil des NOFV resultiert aus insgesamt sechs Vorfällen wegen unsportlichen Verhaltens der Zwickauer Anhänger. Die Fans des aktuellen Regionalliga Tabellenführers hatten bei Heimspielen gegen VFC Plauen, den 1. FC Magdeburg und den BFC Dynamo Berlin Feuerwerkskörper und Rauchbomben gezündet. Außerdem stürmte ein Teil der FSV-Anhängerschaft beim Auswärtsspiel in Babelsberg den Platz.

„Die Präventivbemühungen des Vereins reichen derzeit erkennbar nicht aus, um kurzfristig weitere Störfälle zu vermeiden“, heißt es in einer Stellungnahme des Norddeutschen Fußballverbandes.  Aus Sicht des Verbandes soll der Verein mehr unternehmen um Täter zur Verantwortung zu ziehen.

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„Der FSV Zwickau muss mit dem Sportgerichtsurteil vom 12.01.15 eine empfindliche Geldstrafe von 2.500 € an den Nordostdeutschen Fussballverband e.V. zahlen und bedauert dieses Urteil sehr. So hätte der FSV mit diesen Betrag z.b. 2 Nachwuchstrainer für den Rest der Saison bezahlen oder sinnvoll für die Lizenzierung zur 3. Liga einsetzen können“, äußerte sich der Verein via Facebook zu dem Urteil.

Auch FSV-Geschäftsführer Jörg Schade bezog Stellung zu der Thematik. Dabei wies er gegenüber der „Freien Presse“ die Anschuldigungen des Verbandes klar zurück. „Der FSV Zwickau setzt statt auf Repressalien gegenüber den Fans auf den permanenten und offenen Dialog. Dies hat bislang dazu geführt, dass die Vorfälle in Ihrer Anzahl zwar nicht gesunken sind, jedoch deutlich eine Minderung der Intensität zu verzeichnen ist.“

 

rs