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National

Pokal-Ausschluss nach Attacke auf Schiedsrichter

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 23. April 2015
Quelle: imago

Im März schied der 1. FC Saarbrücken im Viertelfinale des Landespokals beim Oberligisten Hertha Wiesbach aus. Im Anschluss attackierten rund 80 Fans die Unparteiischen.

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Laut Spiegel-Online musste ein Linienrichter nach einem Schlag auf den Hinterkopf im Krankenhaus behandelt werden. Für den Vorfall wurde der Verein nun hart bestraft. Neben einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro wurde der 1. FC Saarbrücken für die kommende Saison vom Landespokal ausgeschlossen. Gegen einzelne Anhänger leitete die Polizei Ermittlungen wegen Körperverletzungen ein. Nach dem Ausscheiden und dem Ausschluss werden die Saarländer sich über den Landespokal frühestens für die Saison 2017/2018 wieder für den DFB-Pokal qualifizieren können. In der vergangenen Saison schied das Gründungsmitglied der Bundesliga als bester Drittligist erst im Achtelfinale nach einem 0:2 gegen Borussia Dortmund aus.

Laut Spiegel war der Zwischenfall nicht das erste Mal, dass Saarbrücken-Fans „über die Stränge“ schlugen. In der vergangenen Saison wurde am letzten Drittliga-Spieltag eine Stunde nach Abpfiff Abwehrspieler Tim Knipping von einem Fan ins Gesicht geschlagen. Saarbrücken war nach der 0:1 Niederlage gegen Rot-Weiß Erfurt in die Regionalliga abgestiegen.