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Platzsturm und Hitlergrüße beim Brandenburg-Derby

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 29. April 2017
Quelle: imago

Das Brandenburg-Derby zwischen dem SV Babelsberg 03 und Energie Cottbus ist von Ausschreitungen überschattet worden. 

Nach einer guten halben Stunde stürmten einige Energie-Fans aus dem Gästeblock auf den Rasen des Karl-Liebknecht-Stadions und liefen in Richtung der Heimfans in der Nordkurve. Polizisten und Ordner nahmen die Anhänger fest, der Schiedsrichter unterbrach die Partie. Auch einige Babelsberger versuchten, an den Gästeblock zu gelangen, wurden aber aufgehalten. Zudem bewarfen sich die Fanlager gegenseitig mit Pyrotechnik.

Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit musste die Partie erneut unterbrochen worden. Wieder flog Pyrotechnik aus den Blöcken, wieder versuchten Cottbuser Fans, den Platz zu entern. Dies unterband die Polizei durch den massiven Einsatz von Pfefferspray. Über den Stadionsprecher ließ der Schiedsrichter verkünden, dass die Partie bei weiteren Störungen abgebrochen werde. Bis zum Abpfiff blieb es daraufhin auf den Rängen weitgehend ruhig.

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Immer wieder fielen Cottbuser Fans im Gästeblock jedoch durch das Zeigen des Hitlergrußes auf. Zudem waren „Arbeit macht frei – Babelsberg 03“ und „Asylanten“-Sprechchöre zu vernehmen.

Fußball gespielt wurde übrigens auch noch: Nach einem 0:1-Rückstand drehte der SV Babelsberg die Partie durch ein Last-Minute-Tor und feierte anschließend mit seinen Fans den Derbysieg.