Anzeige

National

Paderborn fordert Fairplay von Bayern München

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 11. Mai 2015
Quelle: imago

Der SC Paderborn 07 unterlag am Sonntag dem VfL Wolfsburg mit 1:3 und befindet sich somit weiterhin in höchster Abstiegsnot. Um für faire Verhältnisse im Abstiegskampf zu sorgen, richtete sich der SC Paderborn nun mit einem Appell an den FC Bayern München

Der SC Paderborn muss noch beim FC Schalke 04 und gegen das Tabellenschlusslicht VfB Stuttgart um den Klassenerhalt kämpfen. Vor diesen alles entscheidenden Begegnungen richtete sich der SC Paderborn laut ARD Sportschau mit einem Appell an den Rekordmeister. „Sie haben zweimal mit voller Kapelle gegen uns gespielt“, betonte Paderborn-Manager Michael Born. Um im Abstiegskampf für faire Bedingungen zu sorgen, solle der FC Bayern gegen den Mitabstiegskonkurrenten SC Freiburg am kommenden Samstag mit allen Stars antreten: „Es wäre unangebracht, da jetzt mit Regionalliga-Spielern zu rotieren.“

Anzeige

Die Diskussion war durch Trainer Andre Breitenreiter im Gespräch mit Sport Bild Plus ins Rollen gebracht worden: „In so einer entscheidenden Phase sollten sie dafür sorgen, dass alle Chancen gleich bleiben. Man darf nie die Mannschaften aus den Augen verlieren, die um ihre Existenzen kämpfen“, erläuterte Breitenreiter nach der Heimniederlage der Bayern gegen den FC Augsburg. Der SCP sei gegen die „Top-Mannschaft“ des Rekordmeisters zweimal unter die Räder geraten. Der FC Bayern hatte gegen die Paderborner mit 0:4 und 0:6 gewonnen. „Für einen fairen Wettbewerb wäre es wichtig, wenn die Bayern in Freiburg auch mit ihrer besten Mannschaft auflaufen. Es geht nicht nur um uns, sondern um alle anderen Mannschaften, die im Abstiegskampf sind“.

Breitenreiter wünscht sich eine gleichberechtigte Behandlung – trotz „Verständnis für die Situation der Bayern als schon feststehender deutscher Meister“. Sollte Paderborn gegen Schalke verlieren und die in der Tabelle besser platzierten Konkurrenten gewinnen, wäre der diesjährige Bundesliga-Neuling nach dem 33. Spieltag aufgrund der deutlich schlechteren Tordifferenz abgestiegen. Kapitän Uwe Hünemeier ist sich jedoch sicher, dass die Münchner mit der Situation korrekt umgehen: „Bayern wird alles dransetzen, in Freiburg zu siegen.“