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National

Ostalbderby ohne größere Zwischenfälle

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 18. Mai 2015
Quelle: imago

Das Ostalbderby zwischen dem VfR Aalen und dem FC Heidenheim war von der Polizei im Vorfeld als Risikospiel eingestuft worden. Nach viel Aufregung um die Begegnung verlief die Partie schließlich aber ohne größere Zwischenfälle.

Der VfR Aalen verlor das Ostalbderby gegen den FC Heidenheim mit 2:4 und ist somit der erste Absteiger der 2. Bundesliga. Polizeikräfte und Sicherheitspersonal bemühten sich rund um das Spiel, ein Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppen zu vermeiden. Etwa 600 mit dem Zug angereiste Gästefans wurden von den Beamten vom Bahnhof zur Scholz-Arena und wieder zurück begleitet.

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Während des Spiels zeigten die Aalener Ultras eine Choreo, mit der sie auf die vorherigen Provokationen aus Heidenheim reagierten. Die Choreo zeigte einen Seemann mit einem abgetrennten Heidenkopf, dem Wappen der Stadt Heidenheim, in seiner linken Hand präsentierte. Auf dem Banner unter dem Seemann war zu lesen: „Der finale Kampf steht heut bevor, das Heidepack weilt vor dem Tor. Doch wenn der Nebel der Schlacht vergeht, ist er derjenige der noch steht.“

Auf der Osttribüne soll eine Fahne der Heidenheimer provokativ zerrissen worden sein. Außerdem wurde eine Leine präsentiert, auf der mehrere Fan-Schals des FCH aufgehängt waren. Über die Leine wurde ein Banner mit der Aufschrift: „Wir haben auch eine Spende für eure Altkleidersammlung“ hochgehalten. Eine Antwort auf die vorhergehende Provokation von Heidenheimer Fans.

Mit 31 Punkten kann der VfR Aalen  den Relegationsplatz nicht mehr erreichen. Die letzte kleine Hoffnung der Aalener beruht auf dem Einspruch des Klubs gegen den Abzug von zwei Punkten wegen Lizenzverstößen bei der Deutschen Fußball Liga.