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Pyro im Niedersachsen-Derby: Strafverfahren eingestellt

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 17. Februar 2015
Quelle: imago

Heute wurde vor dem Amtsgericht Hannover ein erstes Pyrotechnik -Verfahren im Rahmen des Niedersachsen-Derbys zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig im November 2013 verhandelt. Der Angeklagte wurde freigesprochen.

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Der Hannover 96-Anhänger war wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung angeklagt. „Nach der geständigen Einlassung des Angeklagten, in zwei Fällen Pyrotechnik in Form von Bengalos gezündet zu haben, erfolgte die Verlesung zweier Beweisanträge durch die Verteidigung. Der vorsitzende Richter folgte der Argumentation der Verteidigung und schlug eine Einstellung des Verfahrens nach § 153a StPO gegen Zahlung von 300€ vor. Die Staatsanwaltschaft stimmte dem Vorschlag ohne Abgabe einer eigenen Erklärung zu“, heißt es in einer Mitteilung der Fanhilfe Hannover.

Geladene Zeugen, darunter auch szenekundige Beamte, wurden daraufhin nicht mehr angehört. Somit gilt der ehemals Angeklagte nach Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts als unschuldig und bleibt weiterhin ohne Vorstrafe.