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National

Nicht nur der S04 wird „seine Schlüsse ziehen“

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 21. September 2015
Quelle: imago

Am vergangenen Spieltag der Fußball-Bundesliga haben die Erstligisten an der höchst umstrittenen Trikotärmel-Aktion „wir helfen“ teilgenommen. Der Verein gab dazu eine ausführliche Erklärung ab.

Während mehrere Zweitligisten – allen voran der FC St. Pauli – auf die Teilnahme an der freiwilligen Solidaritätsaktion verzichteten, trugen die Spieler aus dem Oberhaus das Logo der Aktion auf ihrem Trikot. Fans vieler Klubs zeigten ihren Protest durch zahlreiche „BILDnotwelcome“-Banner und die Fanabteilungen standen mit den Vereinen wegen der Aktion im Dialog.

In der Mitteilung, die der Gelsenkirchener Verein vor dem Match in Stuttgart veröffentlicht hat, dass man in mehreren Gesprächen darauf hingewirkt habe, eine eigene Aktion (#stehtauf) auf dem Trikot zu tragen, allerdings ohne Erfolg. Wie auch andere Vereine wolle man „eigeninitiativ und unabhängig von jeglicher medialer Begleitung seine vielfältige Hilfsaktionen […] fortsetzen.“

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Zur Debatte um den Trikotbadge am 5. Spieltag.

Posted by FC Schalke 04 on Sonntag, 20. September 2015

Außerdem übte man deutliche Kritik an der Reaktion auf St.Paulis Absage seitens BILD-Chefredakteur Kai Diekmann: „Die völlig unnötige öffentliche Kommentierung der Entscheidung des FC. St. Pauli am vergangenen Mittwoch hat einen Schaden angerichtet, den vor allem die Clubs tragen müssen, die sich im Sinne einer massiv eingeforderten Gemeinschaftsaktion verhalten haben. Wir sind uns sicher, dass nicht nur der FC Schalke 04 daraus seine Schlüsse ziehen wird.“