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National

Neun Polizisten verletzen sich durch Pfefferspray

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 15. September 2014
Quelle: imago

Wie die Polizei Köln mitteilt, ist es rund um das Freitagabendspiel zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen (3:3) zu vereinzelten Ausschreitungen gekommen. 22 Ultras wurden in Gewahrsam genommen, neun Beamte verletzt. 

Vor der Partie sollen etwa 40 Leverkusener Ultras einen „anreisenden Bus mit Bremer Problemfans“ angegangen haben. Vor Ort befindliche Einsatzkräfte konnten jedoch offenbar ein unmittelbares Zusammentreffen der rivalisierenden Gruppierungen verhindern.

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Dabei seien neun Polizeibeamte durch den Einsatz von Pefferspray leicht verletzt worden. Auf fanzeit-Anfrage bestätigte Lutz Flaßnöcker von der Pressestelle der Polizei Köln, dass die Beamten durch den eigenen Einsatz von Pfefferspray „in Mitleidenschaft gezogen wurden“. Verkletzungen auf Seiten der Fans seien nicht bekannt. „15 Anhänger aus dem Leverkusener Fanlager wurden in Gewahrsam genommen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Die Fahndung nach weiteren Tätern dauert an“, heißt es in dem Polizeibericht.

Hintergrund des Angriffs war offenbar, dass Bremer Fans in der Nacht vor dem Spiel ein Graffito der Leverkusener Ultras im Bereich der BayArena übermalt hatten.

Auch nach dem Spiel sollen etwa 20 Leverkusener Anhänger Fans des SV Werder provoziert haben, wobei es teilweise zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sei der Großteil der Bayer-Fans dann geflüchtet. Sieben weitere Täter seien jedoch gestellt und in Gewahrsam genommen worden. Hier wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.