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International

Neue Regeln im Schweizer Fußball

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 06. März 2015
Quelle: imago

Bei einem Treffen der wichtigsten Klub-Verantwortlichen wurde die Marschroute für die Super League vorgegeben, dabei ging es auch um Anstoßzeiten und die Infrastruktur.

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Das informelle Treffen in Bern, genannt Witschi-Stamm, fand am vergangenen Montag statt. Wichtigste sportliche Neuerung ist wohl eine geplante Reform der Aufstiegs-Regelung. Bei Nichterhalt der Lizenz des Tabellenersten soll der zweite nachrücken dürfen. Erhält auch dieser keine Teilnahmeberechtigung, bleibt der sportliche Absteiger einfach in der Super League.

Gründe für eine solche Lizenzverweigerung könnten zum Beispiel die Spielstätten darstellen. Passt die Infrastruktur nicht, soll es in Zukunft weniger Ausnahmeregelungen geben. Das Stadion des FC Sion, das Stade de Tourbillon, wird daher spätestens 2022 nicht mehr Austragungsort sein können. Mehr Nachsicht hat man bei der Modernisierung in puncto Rasenheizung, den betroffenen Klubs wurde eine Fristverlängerung in Aussicht gestellt.

In der Frage nach den Anstoßzeiten sind sich die Vereine laut Blick-Informationen einig: Niemand möchte mehr sonntags um 13:45 spielen. Doch weil der TV-Vertrag mit Teleclub / Swisscom noch bis 2017 läuft, sind spätere Anstoßzeiten vorerst unrealistisch.