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National

NDR plant Polizeiruf in Rostocker Ultra-Szene

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 10. Juni 2016
Quelle: NDR / Das Erste

Am Dienstag haben in Rostock die Dreharbeiten für einen neuen „Polizeiruf 110“ des NDR begonnen. Der Film soll dabei in der Rostocker Ultra-Szene spielen. 

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Dabei geht es jedoch nicht um den FC Hansa, sondern um einen fiktiven Rostocker Verein und seine Fans. In der Folge mit dem Arbeitstitel „Einer für alle, alle für Rostock“ müssen die Kommissare Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Alexander Bukow (Charly Hübner) den Mord an einem ehemaligen Mitglied der Ultras aufklären. In Verdacht gerät dabei Stefan Momke (Lasse Myhr), der frühere Anführer der Gruppe. Er saß jahrelang hinter Gittern weil er einen Polizisten schwer verletzt hatte, und ist frisch entlassen. Doch er und die Fans machen es den beiden Kommissaren und ihren Kollegen nicht wirklich leicht, den Fall zu lösen.

Wie der NDR auf fanzeit-Anfrage mitteilt, plant der Sender, „ein realistisches und differenziertes Bild“ der Ultras zu zeigen. „Wir haben intensiv recherchiert.“ Dass das Verhältnis zwischen NDR und Teilen den Hansa-Fanszene in der Vergangenheit nicht das beste war, ist nach Angaben des Senders weder Gegenstand noch Anlass für den Film, der lediglich die Absicht habe, gut zu unterhalten.

Noch bis zum 6. Juli sollen die Dreharbeiten in Rostock und Hamburg andauern. Ausgestrahlt wird der Film voraussichtlich im nächsten Jahr in der ARD.