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National

Nazi-Sticker hat für Polizisten kein strafrechtliches Nachspiel

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 27. Juni 2014
Quelle: imago

Die beim Relegationsspiel zwischen Greuther Fürth und dem Hamburger SV in einem Mannschaftswagen des Unterstützungskommandos (USK) entdeckten Nazi-Aufkleber haben für den 25-jährigen Polizisten, der einräumte, die Sticker angebracht zu haben, kein strafrechtliches Nachspiel.

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Nach Medienberichten hat die Staatsanwaltschaft Würzburg angekündigt, dass weder wegen Volksverhetzung noch wegen einer strafbaren Beleidigung gegen den Beamten ermittelt werde. Möglicherweise muss der Polizist, der angab, „gedankenlos“ gehandelt zu haben, allerdings dienstrechtliche Konsequenzen befürchten.

Die Aufkleber, die Fans in dem Einsatzfahrzeug entdeckt hatten, waren eindeutig der rechten Szene zuzuordnen und sollen bei der Kontrolle eines Händlers, der rechtsextreme Utensilien vertrieben hatte, konfisziert worden sein. Darauf zu lesen waren die Slogans „Good night left side“, „Anti-Antifa organisieren. Den Feind erkennen. Den Feind benennen“ und „Kein Sex mit Zecken“.