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National

Nachricht an Klassenkameradin wird für FCN-Fan fast zum Verhängnis

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 27. März 2017
Quelle: imago

Ein Fan des 1. FC Nürnberg hatte kürzlich Ärger mit der Polizei – auch weil diese eine Nachricht an eine Klassenkameradin fälschlicherweise als Geständnis deutete. 

Wie die Rot-Schwarze Hilfe berichtet, durchsuchte die Polizei die Wohnung des FCN-Fans, weil dieser sich bei einem Spiel, bei dem es zu einer Körperverletzung gekommen war, in der Nähe einer Gruppe, in der man den oder die Täter vermutete, aufhielt. Zuvor hatten die Beamten den Nürnberger mit Fotos im Stadion gesucht und anschließend festgenommen.

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Bei der Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmten die Polizisten auch das Handy des FCN-Anhängers. Bei der Auswertung des Geräts fanden sie eine Nachricht des Inhalts, dass er in den letzten Tagen etwas Mist gebaut habe und deshalb nunmehr nicht in die erste Reihe wolle. Die Beamten sahen darin das Geständnis des Fans, die Körperverletzung begangen zu haben und im Stadion daher nicht in der ersten Reihe stehen zu wollen.

Allein, der Hintergrund der Nachricht war ein gänzlich anderer: Weil er für eine Prüfung seiner schulischen Ausbildung offenbar zu wenig gelernt hatte, wollte der Anhänger bei der Prüfung lieber nicht in der ersten Reihe sitzen – wohl um die Lerndefizite auf andere Art und Weise unbemerkt auszugleichen. Seine Klassenkameradin, die Adressatin der Nachricht, bestätigte diesen Hintergrund gegenüber der Polizei.

Eine freiwillige DNA-Probe entlastete das Mitglied der Rot-Schwarzen Hilfe zusätzlich. Auf eine Entschuldigung der Behörden wartete der Clubberer dennoch vergeblich.