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Nach Fahnenklau: Borussia-Geschäftsführer attackiert Köln

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 18. Januar 2018
Quelle: imago

Der Fahnenklau beim Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach sorgt nach wie vor für Gesprächsstoff. Nun hat sich Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers zu Wort gemeldet. 

In einem Interview auf der Vereinshomepage zeigte sich Schippers besorgt über die Folgen des Vorfalls: „Wir haben berechtigten Anlass zu der Sorge, dass die in den vergangenen Jahren erreichte Beruhigung der Gemüter auf beiden Seiten jetzt leider ein Ende hat. Wenn ich dann noch mitbekomme, dass dieser Fahnenklau unter den Augen des 1. FC Köln in Köln von vielen Seiten als Erfolg über den ungeliebten Erzrivalen gefeiert wird, habe ich nicht das Gefühl, dass man dort ernsthaft daran arbeitet, dass die Derbys zwischen unseren Klubs auch in Zukunft in Frieden ausgetragen werden können. Wir lassen uns gerne vom Gegenteil überzeugen.“

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Zudem habe Borussias Geschäftsführer beim 1. FC Köln nachgefragt, wie es überhaupt zu dem Vorfall kommen konnte. Dass eine ähnliche Aktion im Borussia-Stadion möglich sei, hält Schippers für schwer vorstellbar. Dennoch wolle der Verein auch die eigenen Abläufe und Sicherheitsvorkehrungen noch einmal hinterfragen.

Die eigenen Fans lobt Schippers für ihr Verhalten beim Derby in Köln: „Trotz dieser für sie drastischen erneuten Provokation haben sie sich nicht dazu verleiten lassen, den Innenraum zu stürmen oder sich zu einer anderen Revanchehandlung hinreißen lassen“, so Schippers, der hier mit seiner Darstellung jedoch nicht ganz richtig liegt: Nach dem Fahnenklau waren für kurze Zeit sehr wohl auch einige Gladbacher Fans im Innenraum, konnten jedoch von Sicherheitskräften schnell zurückgedrängt werden.

Den 1. FC Köln fordert Schippers indes auf, „endlich dafür zu sorgen, dass so etwas nicht mehr passiert und die Provokationen ein Ende finden.“ Für das nächste Derby habe der Geschäftsführer lediglich die Hoffnung, „dass sich die Gemüter bis dahin beruhigt haben.“