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Nach Derby: KSC sanktioniert Fanszene

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 13. April 2017
Quelle: imago

Beim baden-württembergischen Derby in Stuttgart zündeten Ultras des Karlsruher SC massiv Pyrotechnik. Mit Leuchtspurgeschossen verfehlten sie dabei mehrmals nur knapp Spieler auf dem Platz. Zwischenzeitlich stand die Partie sogar kurz vor dem Abbruch. Nun hat der Verein erste Maßnahmen ergriffen. 

1. Der Verein stellt für den Rest der Saison 2016 / 2017 den Service  beim Kauf von Auswärtstickets ein und wird den Supporters kein Ticketpaket zur internen freien Veräußerung bereitstellen.

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2. Der KSC wird seine Ticket – AGB dahingehend verschärfen, dass auch das Vermummen und das Mitsichführen von Gegenständen, die sich für eine Vermummung eignen, als Verbotstatbestände aufgenommen werden. Dies ermöglicht dem Verein im Falle eines Verstoßes gegen diese Regelung, die jeweilige Person von der jeweiligen Veranstaltung im Stadion auszuschließen und ggf. ein Stadionverbot zu erteilen.

3. Der KSC untersagt für die letzten drei Heimspieltage der Saison 2016 / 2017 den Ultras die Nutzung des auf dem Gelände des KSC abgestellten Containers. Bei Zuwiderhandlung kündigt der KSC mit sofortiger Wirkung die Stellerlaubnis für den gesamten Container.

Darüber hinaus kündigte der Verein persönliche Strafen für überführte Straftäter an. „Das geht von Regressforderungen über Maßnahmen wie Stadionverbot, Vereinsausschluss und mehr“, erklärten die Mitglieder des KSC-Präsidiums in einer Stellungnahme.

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