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Nach Ausschreitungen in Darmstadt: Zwölf Personen als Täter identifiziert

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 14. Oktober 2014

In Düsseldorf laufen seit einigen Tagen intensive Aufarbeitungen der Vorkommnisse bei Fortunas Auswärtsspiel in Darmstadt. Dabei konnten bereits zwölf Täter identifiziert werden, die aktiv an der körperlichen Auseinandersetzung im Gästeblock beteiligt waren. Nun wurden Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet.

„Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken, die uns bei der intensiven Aufarbeitung der Ereignisse in Darmstadt unterstützt haben. Dank dieser Hilfe haben wir die Vorfälle schon nach gut einer Woche umfassend aufgeklärt. Dies ist auch ein klares Zeichen, dass wir das Fehlverhalten von Straftätern nicht tolerieren und konsequent gegen diese Einzeltäter vorgehen“, so Sven Mühlenbeck vom Vorstand Spielbetrieb und Organisation.

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Fortuna Düsseldorf hat bereits aufgrund vorliegender Personalien gegen sieben der zwölf Personen ein Hausverbot für Veranstaltungen des Vereines ausgesprochen. Fünf Täter konnten bisher noch nicht namentlich von der Polizei aufgefasst werden. Es sei davon auszugehen, dass alle zwölf Beteiligten mit einem bundesweiten Stadionverbot belangt werden.

Vorstandsvorsitzender der Fortuna Dr. Dirk Kall begrüßt vor allem das Fantreffen Düsseldorfer Fanclubs nach den Ereignissen in Darmstadt, das von der aktiven Fanszene ins Leben einberufen wurde. „Wir bedanken uns in dieser Sache besonders für die Initiative des SCD. Nur in gemeinsamer Zusammenarbeit mit allen Fangruppierungen können wir bestehende Konflikte lösen. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess, den wir gerne unterstützen“, führt Kull fort.

rs