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National

Mitglied erinnert KSC an vereinbartes Ablösespiel

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 05. Januar 2017

Vor fünfeinhalb Jahren vereinbarten der Karlsruher SC und Borussia Mönchengladbach im Rahmen eines Transfers ein Freundschaftsspiel. Die Verabredung geriet jedoch in Vergessenheit. Bis ein aufmerksames Mitglied des KSC seinen Klub an die Vereinbarung erinnerte – und damit möglicherweise einen sechsstelligen Verlust verhinderte. 

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Im Juni 2011 wechselten Lukas Rupp und Matthias Zimmermann vom Karlsruher SC zu Borussia Mönchengladbach. Neben einer Ablösesumme in Höhe von rund zwei Millionen Euro einigten sich die Parteien auch auf ein Freundschaftsspiel in Karlsruhe, dessen Einnahmen komplett an den KSC gehen sollten.

Bis heute hat dieses Spiel jedoch nie stattgefunden. Möglicherweise wäre es dabei auch geblieben, wenn ein KSC-Mitglied den Verein nicht auf der letzten Mitgliederversammlung im vergangenen September darauf aufmerksam gemacht hätte. Wie Karlsruhes Präsident Ingo Wellenreuther nun gegenüber der dpa erklärte, hat der Verein mittlerweile Kontakt zu Borussia Mönchengladbach aufgenommen und eine positive Reaktion erhalten.

Ohne das aufmerksame Vereinsmitglied wären dem KSC wohl Einnahmen im sechsstelligen Bereich durch die Lappen gegangen. Klar, dass sich Wellenreuther dem Fan zu Dank verpflichtet fühlt: „Wenn das Spiel stattfindet, ist der Mann an diesem Tag mit Sicherheit unser Gast.“