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National

Mit der Toilettensituation unzufrieden: Bayer-Fans fürchten um Pilotprojekt

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 16. Oktober 2014

Der Leverkusener Fanbeirat hat sich auf seiner turnusmäßigen Sitzung am Mittwochabend unter anderem mit dem Thema RB Leipzig und dem eigenen Umgang mit dem umstrittenen Retortenverein auseinandergesetzt. Vorerst wurde die Thematik jedoch bloß „angerissen“ und „ohne Zielvorgabe diskutiert“.

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Auch wenn vorerst noch kein direktes Aufeinandertreffen der beiden Vereine ansteht, ist sich der Fanbeirat im Klaren: „Die Thematik wird uns nicht erspart bleiben“. Spätestens nach einem möglichen Aufstieg der Leipziger müsste der Werksklub, der selbst von vielen Fans nicht ganz unkritisch betrachtet wird, eine Position im Umgang mit RB Leipzig erarbeiten.

Vorerst pressierten aber dringlichere Themen – und das sogar im Wortsinn: Die Bayer-Anhänger fürchten sogar darum, dass der unzureichende Zugang zu Toiletten das Anfang des Jahres gestartete Pilotprojekt der Landesregierung NRW gefährden könnte, das auf den vermehrten Einsatz von Sonderzügen zu Auswärtsspielen setzt. „Alle Anwesenden waren sich einig, dass Zustände wie auf der Tour nach Wolfsburg nicht tragbar sind und die Verantwortlichen bei Bahn und Land dringend die Toilettensituation verbessern müssen, da sonst das Pilotprojekt auf der Kippe steht. Wir werden das Thema aktiv treiben und sind auf die Tour nach Hannover gespannt“, heißt es auf der Website des Fanbeirats.