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National

Mehrere Auseinandersetzungen nach Fußballspielen in Berlin

Autor: Sören Stephan Veröffentlicht: 01. September 2014

Nach dem Spiel von Union Berlin gegen den 1.FC Nürnberg am vergangenen Freitag prügelte sich laut Polizeiangaben eine 100 Mann starke Gruppe in Köpenick. Fünf Polizeibeamte wurden verletzt, ein Zivilpolizist musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Beinahe zeitgleich eskalierte die Situation nach einem Spiel des BFC Dynamo gegen Union Berlin II.

Nach der 0:4 Niederlage von Union gegen den Club gerieten laut Polizeiangaben zunächst rund 30 Anhänger aus beiden Fanlagern in der Friedenstraße aneinander. Die Berliner Polizei teilte mit, dass “die Beteiligten mittels körperlicher Gewalt, auch unter Einsatz des Mehrzweckstocks getrennt wurden.”

Bei den Auseinandersetzungen wurden zwei Zivilpolizisten verletzt. Einer von ihnen musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

In der Bahnhofstraße kam es kurz darauf zu erneuten Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Lager. Laut Angaben der Berliner Polizei richtete sich dort die Wut der Nürnberger und Berliner Fußballfans gegen die eingesetzten Beamten. Die Fans bewarfen diese mit Flaschen und Steinen. Die Polizei wiederum setzte Pfefferspray ein.

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Zweiter Teil der Ausschreitungen nach dem Heimspiel des BFC Dynamo

Fast zeitgleich gingen nach dem Regionalliga-Spiel zwischen dem BFC Dynamo Berlin und Union Berlin II am Prenzlauer Berg die rivalisierenden Fans aufeinander los. Beide Fangruppen sind schon seit DDR-Zeiten miteinander verfeindet.

Auf dem Rückweg zur S-Bahn musste die Polizei einschreiten, um Schlägereien zwischen beiden Fanlagern zu verhindern. Auch dort setzte die Polizei Schlagstöcke ein, zudem wurden Diensthunde eingesetzt. Bei dem Versuch beide Gruppen zu trennen wurden laut Angaben des Polizeisprechers zwei Beamte verletzt.

Das polizeiliche Résumé für den vergangenen Freitagabend fällt wie folgt aus: Insgesamt wurden 31 Strafermittlungsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Beleidigung, Hausfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstands und schweren Landfriedensbruchs.

st