Anzeige

National

Markenranking: Desaströse Sympathiewerte für den FC Bayern

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 14. Mai 2014
Quelle: imago

Ein Forscherteam der technischen Universität Braunschweig hat erneut die Markenwerte der 36 Profivereine aus der 1. und 2. Bundesliga unter die Lupe genommen. Dabei hat Borussia Dortmund in der Gesamtwertung zwar Platz eins verteidigen können, dafür hat der Revierrivale Schalke 04 in der abgelaufenen Saison aufgeholt und den FC Bayern München auf Platz drei verdrängt. Der Rekordmeister muss sich vor allem Gedanken über seine Sympathiewerte machen. In dieser Disziplin schnitt keiner der untersuchten Vereine schlechter ab. 

Borussia Dortmund bleibt laut der Studie des Forscherteams um Prof. Dr. David Woisetschläger der sympathischste Verein (66,02 Punkte). Bayern München dagegen half noch nicht mal Trainerstar Pep Guardiola: Die Sympathiewerte sanken gegenüber dem Vorjahr um 2,82 auf jetzt 42,65 Punkte. Damit sind die Bayern im Sympathieranking aller deutschen Erst- und Zweitligisten nur 36. Sieger (vulgo: Letzter)! Aber auch Borussia Dortmund trotz des Erfolgs darf sich Gedanken machen: Die Schwarz-Gelben verloren satte 5,29 Sympathiepunkte.

Dem FC Schalke 04 ist es hingegen gelungen, in den bisherigen Zweikampf um die Markenmeisterschaft einzugreifen und sich mit starken Zuwächsen in der Markenwahrnehmung (Markenindex: 59,16 Punkte, +5,48 Punkte im Vorjahresvergleich) noch vor die Bayern auf Platz zwei zu schieben. „Die ‚Knappen‘ setzen damit, begleitet von einkehrender Ruhe in der Vereinsführung und einer jungen, talentierten Mannschaft, ihren bereits im Vorjahr zu registrierenden Aufwärtstrend in der öffentlichen Wahrnehmung fort“, erklären die Wissenschaftler.

Anzeige

Einen zwar nicht ganz überraschenden aber weiterhin starken fünften Platz in der Gesamtwertung verzeichnet der FC St. Pauli, auch wenn die Kiezkicker 1,86 Punkte einbüßen mussten. Zu den großen Gewinnern darf sich neben Borussia Mönchengladbach auf Platz vier (+4,56), dem FSV Mainz 05 auf Rang sieben (+3,06) und dem zehntplatzierten FC Kaiserslautern (+4,14) vor allem der FC Augsburg rechnen, der dank der starken Bundesliga-Saison 8,37 Punkte und ganze fünf Plätze gutmachen konnte.

Bewertet wurde unter anderem auch die Arbeit der Vereinsführung. Das schlechteste Ergebnis aller Erst- und Zweitligisten fuhr dabei der Hamburger SV ein. Um etwas daran zu ändern, käme selbst ein Erfolg in der Relegation gegen Greuther Fürth zu spät. Die Daten für die Statistik haben die Forscher in einer repräsentativen Umfrage unter 4.063 Teilnehmern im Alter zwischen 18 und 69 Jahren erhoben.

Wo liegt euer Verein? Lest auf Seite 2: Das Gesamtergebnis des Rankings.