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National

Magdeburg kündigt Aufarbeitung an

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 22. August 2016

Der 1. FC Magdeburg hat angekündigt, die Geschehnisse während der zweiten Halbzeit gegen die Eintracht aus Frankfurt aufzuarbeiten. Dazu wird nun Bild- und Videomaterial ausgewertet.

Wie fanzeit berichtete, wurde das Spiel kurz nach der zweiten Halbzeit für circa 11 Minuten unterbrochen. Grund dafür war einerseits das massive Zünden von Pyrotechnik seitens der Eintracht-Anhänger, andererseits auch das Betreten des Innenbereiches mehrerer Fans des 1. FCM. Mario Kallnik, der Geschäftsführer 1. FC Magdeburg Stadion- und Sportmarketing GmbH, wird auf der Website des Vereins wie folgt zitiert:

„In Aufarbeitung des gestrigen Tages befinden wir uns mit der Polizei und dem Sicherheitsunternehmen in einem engen Austausch. Hierzu sichten wir Bild- und Videomaterial des gestrigen Spiels. Der 1. FC Magdeburg distanziert sich uneingeschränkt und klar von den Geschehnissen, die zur Spielunterbrechung führten. Ein Abbrennen von Pyrotechnik insbesondere das Schießen von Feuerwerkskörpern auf Zuschauer und ein Betreten des Innenraums sind inakzeptabel und verboten und werden konsequent geahndet.“

Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt halten sich momentan noch bedeckt. Ein erstes offizielles Statement auf der Vereinswebsite oder auf der Facebook-Seite blieb bislang aus. Nur Axel Hellmann, Eintracht-Vorstandsmitglied, äußerte sich bis jetzt gegenüber der hessenschau in einem Video-Interview. Er verurteilt das Verhalten der Frankfurt-Fans scharf: „Wir sind ganz klar zu der Erkenntnis gekommen, dass das ein Tiefpunkt war in der gesamten Fankultur von Eintracht Frankfurt. Das Abschießen von Leuchtspurgeschossen in den gegnerischen Block ist in keinster Weise zu tolerieren und ist eine kriminelle Handlung, ist eine Straftat.“