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National

Lok Leipzig erhält Markenrechte zurück

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 13. Mai 2015
Quelle: imago

Nach der Neugründung von Lokomotive Leipzig im Dezember 2003 hatten die Sachsen stets Probleme mit dem Markenrecht für das Vereinsemblem. Diese befanden sich nicht im Besitz des Vereins. Dies ändert sich nun.

Da Lok Leipzig seit der Neugründung des Vereins im Dezember 2003 über keine Markenrechte für das Vereinsemblem verfügte, mussten Lizenzgebühren für Fanartikel und andere Nutzungen gezahlt werden. Doch nun gab der Verein bekannt, dass die Markenrechte am Vereinsemblem wieder durch den Verein vollumfänglich genutzt werden können. Nach einem klar definierten Zeitraum wird Lok Leipzig auch als Inhaber der Marken in das Register des Deutschen Patent- und Markenamts eingetragen. Der Erwerb der Markenrechte wurde durch einen Sponsor ermöglicht.

„Wir freuen uns sehr, dass diese Baustelle erfolgreich geschlossen werden konnte“, betonte Präsident Heiko Spauke. „Es war ein langer und komplizierter Weg, an dem das gesamte Präsidium, der Aufsichtsrat sowie unsere Anwälte und Geschäftsführer mitgewirkt haben. Danke an alle Beteiligten!“ Die bisherigen Rechteinhaber Manfred Jansen und der 1. FC Lokomotive Leipzig einigten sich am Dienstag außergerichtlich, unter Zustimmung des Aufsichtsrats, auf die Übertragung aller Markenrechte.

 

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Der 13. Mai ist ein Datum mit besonderem historischen Hintergrund für den Verein. 1987 spielte Lok Leipzig in Athen im Finale des Europapokals der Pokalsieger gegen Ajax Amsterdam und unterlag knapp mit 0:1. Vor genau zehn Jahren bestritt der Rekordnationalspiel Lothar Matthäus zudem sein letztes offizielles Pflichtspiel.