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National

Löwen unterstützen Rechte von Menschen mit Behinderung

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 06. Mai 2015
Quelle: imago

Der TSV 1860 München beteiligte sich am 5. Mai am europaweiten Protesttag für die Rechte und Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Auf dem Münchner Marienplatz wurde der Behindertenbeauftragte des TSV durch Profis der Löwen unterstützt.

Detlef Ludwig Filipski, Behindertenbeauftragter der Löwen, forderte stellvertretend für seinen Verein, eine verstärkte Teilhabe und Selbstbestimmung am und im öffentlichen Leben. Auf der Website der Löwen wurde mitgeteilt, dass sich der Protest gegen die mangelnde Umsetzung der politischen Versprechen richte. Grundlage dafür sei die bereits 2006 von der UNO verabschiedete und seit März 2009 in Deutschland anerkannte UN-Behindertenrechts-Konvention als ein völkerrechtlich bindender Vertrag. Unterstützt wurde Filipski durch die Profis Christopher Schindler und Stefan Ortega.

 

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Da sich unter den Fans der Münchner Löwen auch Menschen mit Behinderungen befinden, machten sich die Anhänger der Löwen schon vor der gesetzlichen Gleichstellung für sie stark. Das betraf auch den Bau der Allianz Arena: „Bereits bei den Planungen wurden die Interessen besonders bedacht. Das Ergebnis: Die Heimspielstätte des TSV 1860 gilt bis heute als eines der behindertenfreundlichsten Stadien der Welt.“ Für Menschen mit Sehbehinderung bieten die Löwen bereits seit der Stadioneröffnung Live-Reportagen an.

Filipski nutzte den Protesttag, um auf dem Marienplatz über die Möglichkeiten zu informieren, die ein Großverein wie der TSV 1860 für behinderte Menschen bietet. Egal ob als Fans, oder aktive und passive Mitglieder. Christopher Schindler und Stefan Ortega schrieben Autogramme für die Fans. Außerdem wurde ein Löwenquiz veranstaltet, bei dem Karten für das letzte Saisonspiel gegen den 1.FC Nürnberg zu gewinnen waren.