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International

Leere Säle für „United Passions“

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 08. Juni 2015
Quelle: imago

Vorsichtshalber hatte man den von der FIFA produzierten Film „United Passions“ in den USA nur in zehn Kinos ausgestrahlt. Zur ersten Vorstellung kamen dann zwei Gäste. Die aufwändige Biographie ist ein Mega-Flopp!

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Ohnehin ist es fraglich, ob die Zeiten des großen FIFA-Skandals der ideale Zeitpunkt für einen Kinostart waren. Dass aber nur so wenig Zuschauer kamen, überraschte alle. Die zehn US-Kinos, die das Machwerk zeigten, haben insgesamt gerade einmal 607 Dollar eingespielt. Ein katastrophaler Wert für ein Startwochenende. Wie der Hollywood Reporter berichtete, verirrte sich in einem Fall nur ein einziger Besucher am ganzen Wochenende in den Saal. Weltweit spielte der komplett von der FIFA finanzierte Film rund 170.000 Euro ein. In deutsche Kinos fand er allerdings noch keinen Weg.

 

Die Kritiken für den Film, in dem Stars wie Tim Roth (als Sepp Blatter) und Gérard Depardieu mitspielen, fallen ebenfalls katastrophal aus. Der britische Guardian nannte das Werk ein „filmisches Exkrement“, IMDB listet den Film derzeit bei 2,6 Sternen, sein Metascore ist 1/100. Tim Roth hat sich mittlerweile für seine Beteiligung entschuldigt: „Ich möchte sagen, dass ich mich entschuldige, diese Rolle nicht abgelehnt zu haben. Ich habe den Regisseur nicht angezweifelt. Ich habe das Drehbuch nicht angezweifelt. Das ist eine Arbeit, für die mein Vater im Grab rotieren würde.“