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National

„Kritik zu üben ist legitim“

Autor: Nicolas Breßler Veröffentlicht: 12. März 2015
Quelle: imago

Der offene Brief der Klubführung von Hannover 96 hat hohe Wellen geschlagen. Die Fanbetreuung hat nun ihrerseits reagiert und versucht einige Dinge klarzustellen.

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Der Brief habe nicht das Ziel verfolgt etablierte Gruppen aus der Fanszene auszuschließen, wie es heißt: „Für uns als Klub zählt jeder Fan, ungeachtet seines Alters, seiner Herkunft, seiner Religion oder seiner Meinung.“ Auch Kritik sei legitimes Mittel der Meinungsäußerung, wenn sie ohne Ausübung von Gewalt erfolge: „Kritik zu üben ist legitim und gehört zur gelebten Fußballkultur. Was nicht zum Fußball und ins Stadion gehört, ist Gewalt oder deren Androhung.“

Des Weiteren wolle man sich nicht von der öffentlichen Diskussion treiben lassen, sondern mit Geduld den Dialog mit allen Gruppen der Fanszene Hannover führen. Unter der Debatte innerhalb der Fanszene dürfe aber die Unterstützung der Mannschaft nicht leiden, appellierte die Fanbetreuung: „Was wir aber parallel auf keinen Fall versäumen dürfen, ist die bedingungslose Unterstützung unserer Mannschaft.“

Das Statement findet ihr hier.