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Kind über gewaltbereite Ultras: „Brauchen wir nicht, wollen wir nicht“

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 10. August 2017
Quelle: imago

Hannover 96 kommt nicht zur Ruhe. Nach den Diskussionen um die Abschaffung der 50+1-Regel und dem Spielabbruch in Burnley knöpft sich Klubboss Martin Kind nun die eigenen Ultras vor. Die beraten derweil wie sie mit der Situation umgehen. 

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„Wir werden versuchen, diese Personengruppe, der es nur um Gewalt geht, auszugrenzen“, sagte Kind nach dem Spielabbruch in Burnley gegenüber BILD. „Die wollen wir eigentlich gar nicht, wir brauchen sie nicht. Das wird unser Ziel sein“, so der Unternehmer.

Die Ultras Hannover laden derweil alle 96-Fans für Freitag zu einem Fanszene-Treffen ins Haus der Jugend ein. Dort wollen sie über eine Reaktion auf die aktuellen Geschehnisse in ihrem Verein beraten. Zuletzt wurde auch ein erneuter Stimmungsboykott nicht mehr ausgeschlossen.

Vor Gericht haben die Gegner von Martin Kind erst einmal eine Niederlage hinnehmen müssen. Einen Antrag auf einstweilige Verfügung hat das Landgericht Hannover abgelehnt. Inhaltlich richtete sich dieser Antrag gegen den Vorstandsbeschluss, eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel zugunsten Martin Kinds – unter Missachtung eines Beschlusses der Mitgliederversammlung ohne vorherige Zustimmung der Mitglieder – bei der DFL zu beantragen.

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