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National

Kiel müsste bei Aufstieg umziehen

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 09. Mai 2018
Quelle: imago

Bereits einen Spieltag vor dem Ende der Saison steht fest, dass Holstein Kiel in der Relegation gegen den 16. der ersten Liga um einen Platz in eben dieser spielt. Sollten die Störche erfolgreich sein, müssten sie sich wohl jedoch eine neue Heimspielstätte suchen. 

Denn mit 10.000 Plätzen ist das Holstein-Stadion zu klein für die Bundesliga. Die DFL fordert ein Fassungsvermögen von mindestens 15.000 Zuschauern.

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Am Dienstag lehnte der Ligaverband einen Antrag der Kieler auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ab. Diese Entscheidung will die KSV nun durch den zuständigen Lizenzierungsausschuss überprüfen lassen. „Wir hoffen weiter, dass wir im Falle eines Aufstiegs unsere Heimspiele in Kiel austragen dürfen“, sagt Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der KSV. „34 Auswärtsspiele wären nach einem sensationellen Aufstieg ungerecht.“

„Wenn es keine Ausnahmen für solche Ausgangslagen gibt, wird es für Vereine wie Holstein Kiel, die keinen großen Investor im Rücken haben, unmöglich, ein Märchen wie unseres auch tatsächlich wahr werden zu lassen“, so Schwenke weiter. Ins gleiche Horn bläst auch die Initiative „Solidarität mit Holstein Kiel“, die aus Protest gegen die Entscheidung der DFL eine Online-Petition gestartet hat.

„Wir müssen jetzt Flagge zeigen und die immer größer werdende Kommerzalisierung im Fußball aufhalten! Das einzige was zählt, ist der sportliche Erfolg und nix anderes!“, heißt es von den Initiatoren.