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National

„Kick Racism out“

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 04. Mai 2015
Quelle: imago

Am Freitag wurde im Stadion vom SC Preußen 06 e.V. ein Street-Soccer Turnier gegen Rassismus ausgetragen. Aufgrund der vielen Anmeldungen wurden in diesem Jahr erstmals zwei Courts geordert.

Unter dem Motto „KICK RACISM OUT!“ wurde am Feiertag im Preußenstadion ein Street-Soccer Turnier ausgetragen. Zu Gast im „FANport“, der Fan-Anlaufstelle der OUTLAW Kinder- und Jugendhilfe gGmbH am Preußenstadion, waren die Fanprojekte aus Bochum und Dortmund. Diese hatten neben einer Ballgeschwindigkeits-Messanlage auch die beiden Streetsoccer-Courts der NRW-Fanprojekte im Gepäck.

Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Fan-Anlaufstelle wurden im Preußenstadion die Courts für insgesamt 21 U12-Teams aus verschiedenen Schulen, Sportvereinen, Jugend- und Stadtteilzentren Münsters aufgebaut, die sich für das Turnier angemeldet hatten. Nachmittags traten fünf  Mädchen- und 16 Jungenteams gegeneinander an. Zusätzlich sorgte ein Rahmenprogramm für die gute Laune der Fans: „Es gab Torwandschießen und eine Ballgeschwindigkeits-Messanlage. Außerdem wurde in der anregenden Kulisse des altehrwürdigen Preußenstadions auch während der Pausen ausgiebig gekickt, gerannt und gelacht. Gegen 16 Uhr kamen die beiden Preußenspieler Emil Atlasson und Aaron Berzel zum Turnier, um die Nachwuchskicker zu begutachten und zahlreiche Autogramme zu verteilen.“

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Das Motto des Turniers war durch die interkulturelle Besetzung der Teams allgegenwärtig. Auf eine „überflüssige“ Belehrung durch die Fan-Sozialarbeiter wurde verzichtet. Bei bestem Frühlingswetter wurde die Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass es bunt hinter der Ostkurve im Preußenstadion schillerte. “Wir haben in diesem Jahr erstmals zwei Courts aufgrund der vielen Anmeldungen ordern müssen“, sagte FANport-Leiter Edo Schmidt. Über die Teilnahme einer Mannschaft freute sich Schmidt besonders. Auch die Flüchtlingseinrichtung an der Trauttmansdorffstraße trat wieder mit einem Team an. “Das ist gelebte Integration!”.