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National

Kevin Trapp: „Ich persönlich finde Pyro geil“

Autor: Mirko Lorenz Veröffentlicht: 18. Juni 2015
Quelle: imago

Kevin Trapp, Torhüter von Eintracht Frankfurt traf sich auf Einladung von Vice Sports zum Gespräch mit dem Frankfurter Ultra und Rapper Vega. Sie sprachen über den Verein, Ultras, den Kontakt zu den Fans und Pyrotechnik beim Fußball.

Eine Frage, die sicherlich viele interessiert, stellt Trapp direkt am Anfang: Wie wird man eigentlich Ultra? „Man wird kein Ultra“, antwortet Vega, „man ist entweder Ultra oder nicht“. Das passiere eher von selbst, wenn man viel zum Fußball fahre und einfach mehr machen möchte, als 90 Minuten die Mannschaft anzufeuern.

Anschließend vergleicht Vega das Fußball- mit dem Musikgeschäft. Für ihn sei es normal nach dem Konzert mit den Fans zu reden, sonst würde keiner seine Musik kaufen. Beim Fußball vermisse er öfter die Resonanz von Seiten des Vereins oder der Spieler. Besonders ärgerlich sei es, wenn Fans für Auswärtsspiele stundenlange Fahrten auf sich nehmen und die Mannschaft dann nach dem Spiel aus sieben oder acht Metern Entfernung nur kurz Beifall klatscht. Auch die Arbeit für Choreos sieht der Rapper selten gewürdigt:

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„Man steckt 20.000€ in eine Choreo und hat das Gefühl es interessiert keinen.“ – Vega

Vega versucht auch das heikle Thema Pyrotechnik im Stadion anzusprechen. Für den Rapper Ausdruck von Emotionen, weicht Trapp dem Thema zunächst aus. Schließlich gelingt es Vega dann aber doch noch, ein Statement aus dem Torwart herauszukitzeln:

„Ich finds geil, es ist halt nur nicht geil wenn jemand verletzt wird oder was passiert.“ – Kevin Trapp

Das komplette Gespräch findet ihr im Videobeitrag von Vice Sports: