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National

„Keine Solidarisierung mit anderen Vereinen“

Autor: Johannes Holzapfel Veröffentlicht: 30. März 2015
Quelle: imago

Nachdem am Freitag verschiedene Medien berichteten, dass sich die Vereine der DFL mit RB Leipzig solidarisiert hätten, distanziert sich nun auch die Fortuna aus Düsseldorf. Die Ultras Düsseldorf veröffentlichten kurz zuvor einen offenen Brief an den Vorstand.

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Dirk Kall und Paul Jäger haben sich als anwesende Vereinsvertreter zwar „klar gegen Beleidigungen jeglicher Art sowie Androhung und Anwendung von Gewalt ausgessprochen“, eine explizite Solidarisierung mit einzelnen Vereinen sei aber nicht im Sinne der Fortuna.

Die Ultras Düsseldorf, die die mediale Berichterstattung über das Treffen der Profivereine der 1. und 2. Bundesliga verfolgt haben, hatten einen offenen Brief an den Vorstand verfasst, um daran zu erinnern, dass auf der Mitgliederversammlung von Fortuna Düsseldorf darum geboten wurde, „offizielle Kontakte zu solchen Vereinen (Anm. d. Red.: RB Leipzig) auf das sportlich und organisatorisch Pflichtgemäße zu beschränken und ihnen jegliche Anerkennung zu versagen.”

Weiterhin sind die Ultras der Meinung, dass „Marketinginstrumente wie RB Leipzig (…) dem Fußball auf allen Ebenen“ schaden. Auch zukünftig werde man die Anwesenheit dieses „Konstruktes“ nicht akzeptieren. Unterzeichnet wurde der offene Brief unter anderem vom Vorstand des Supporters Club Düsseldorf, Arbeitskreis Fanarbeit, Ultras Düsseldorf und Block 160.