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National

Keine „explizite Solidarität“ mit RB

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 27. März 2015
Quelle: imago

Am Donnerstag fand die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) statt. Mit der folgenden medialen Berichterstattung zeigte sich der 1.FC Kaiserslautern nicht einverstanden.

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Bei der Mitgliederversammlung waren alle 36 Proficlubs der ersten und zweiten Bundesliga anwesend. Nach den ersten Medienberichten über die Versammlung veröffentlichte der 1.FC Kaiserslautern eine Richtigstellung auf der vereinseigenen Website.

In dieser möchten die Pfälzer aufklären, dass die Clubs einig darüber sind, dass jegliche Form von Gewalt nicht zu tolerieren sei. Eine Solidarisierung mit einzelnen Vereinen jedoch, wie unter anderem „von Kicker auf seiner Internetseite in einem Beitrag unter der Überschrift „Gegen Aktionismus: Solidarisierung mit RB“ berichtet“, sei auf der Versammlung niemals Thema gewesen. FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz, der die Pfälzer auf der Mitgliederversammlung vertreten hatte, betonte: „Alle in Frankfurt Anwesenden stimmten überein, dass Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie sowie die Androhung und Anwendung von Gewalt, sei es gegen Personen oder gegen Gegenstände, im Fußball wie auch in allen anderen Bereichen der Gesellschaft, nichts zu suchen haben. Hiergegen werden alle Vereine geschlossen und mit der nötigen Härte vorgehen. Über eine explizite Solidarität mit einzelnen Vereinen wurde jedoch nicht gesprochen“.

Kuntz vertritt die Meinung, dass es keinen Sinn mache, einzelnen Vereinen, wie beispielsweise RasenBallsport Leipzig, eine Sonderrolle zuzusprechen. Dies sei „auch hinsichtlich der dringend nötigen Versachlichung des Themas nicht zielführend“.