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National

„Keine Eintracht mit Nazis“

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 09. Juni 2015
Quelle: imago

Bereits zum vierten Mal veranstalten die Ultras Braunschweig am Samstag, den 20. Juni, den Aktionstag „Keine Eintracht mit Nazis“. Neben einem Fußballturnier wird es Vorträge und Aktionen geben, die sich  mit Rechtsextremismus und anderen Diskriminierungsformen im Stadion beschäftigen. 

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Anlässlich des Aktionstages fordern die Ultras den Verein auch auf, das gegen sie verhängte Gruppenverbot aufzuheben. „Selbst im Jahr zwei nach den Angriffen auf antifaschistische Fußballfans um die Gruppe Ultras Braunschweig beim Auswärtsspiel von Eintracht Braunschweig in Mönchengladbach gibt es nach wie vor keine Benennung der Angreifer. Die einzige Konsequenz aus den damaligen Vorfällen ist stattdessen ein noch immer anhaltendes Gruppenverbot für die Betroffenen: Ultras Braunschweig. Diesen Zustand kritisieren wir nachdrücklich und fordern die Verantwortlichen dazu auf, das Verbot endlich zurückzunehmen“, heißt es in der Veranstaltungsbeschreibung auf Facebook.

Für den Aktionstag behalten sich die Ultras Braunschewig vor, „Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, sexistische, homophobe antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.“

Der Aktionstag findet am 20. Juni ab 10 Uhr im Georg-Weber-Stadion statt. Der Eintritt ist frei.