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National

„Kein Zwanni“ wertet Stuttgart-Protest als Erfolg

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 18. Februar 2016
Quelle: imago

Die Initiative „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ blickt auf den Protest beim Pokalspiel in Stuttgart zurück und wertet den Teilboykott sowie die Tennisball-Aktion als Erfolg.

„Wir sind überwältigt von der Resonanz und fühlen uns einmal mehr bestätigt, dass Eintrittspreise ein drängendes Thema sind und dass dieses Thema auf die Agenda aller Profivereine gehört“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative. Dabei habe insbesondere die Tennisball-Aktion ein riesiges, weltweites, mediales Echo ausgelöst und den Protest bis nach Australien, Argentinien und Großbritannien getragen.

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„Kein Zwanni“ zeigt sich zuversichtlich, „dass wir in Zusammenarbeit mit den Vereinen, dem Ligaverband und vor allem den Fanszenen vor Ort übergreifend alle Toppspielzuschläge für Gäste abschaffen werden. Dieses Signal wird die Bundesliga nachhaltig aufwerten und ihren Ruf als stimmungsvollste Liga Europas nachhaltig zementieren.“

Die Initiatoren der Kampagne bedauern jedoch die negative Berichterstattung von Medien aus dem Ruhrgebiet, „deren Hauptaugenmerk auf einer potentiellen Bestrafung der Vereine durch die Sportgerichtsbarkeit lag.“ Zudem nimmt die Initiative Stellung zum Vorwurf, „Kein Zwanni“ setzte sich nur für die Interessen von BVB-Fans ein:

Die Initiatoren halten dem entgegen, dass die Kampagne bundesweit aufgestellt sei und auch Fans anderer Vereine wie von Hertha BSC und dem 1. FC Köln in den Gremien mitarbeiteten. Dass der Fokus oft auf den BVB-Fans liegt, sei der traurigen Tatsache geschuldet, dass diese besonders oft unter hohen Eintrittspreisen durch Toppspielzuschläge zu leiden haben. Die Initiative betont jedoch, dass sie auch in Dortmund den berechtigten Protest von Gästefans gegen überzogenen Preise unterstütze.