Anzeige

National

„Kein Zwanni“ ruft zu Demo vor Stuttgart-Spiel auf

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 01. April 2016
Quelle: imago

Wie berichtet, ruft der VfB Stuttgart für das Spiel gegen Borussia Dortmund dieselben hohen Preise auf, wie schon beim Pokalspiel im Februar. Zwar verzichtet der BVB aus diesem Grund auf die sonst übliche Vorverkaufsgebühr, dennoch verärgern die Preise viele Fans. Die „Kein Zwanni“-Kampagne ruft daher zu einer Demonstration im Vorfeld des Spiels auf. 

„Falls man im Schwabenland darauf hofft, den Protest gegen diese Preispolitik ignorieren und aussitzen zu können, so ist man auf dem Irrweg“, heißt es auf der „Kein Zwanni“-Website.. Auf einen Boykott werde jedoch verzichtet, da man die Mannschaft im Kampf um die Meisterschaft unterstützen wolle. Daher will die Initiative den Protest dieses Mal auf die Straße tragen und eine Demonstration für sozialverträgliche Eintrittspreise organisieren. Auch im Stadion soll es erneute Aktionen geben, Details sollen zeitnah zum Spiel am 23. April veröffentlicht werden.

Anzeige

19,50 Euro sollen die BVB-Fans für einen Stehplatz bezahlen, 38,50 Euro kostet der günstigste Sitzplatz, 87,50 Euro der teuerste. Diese Preise bezeichnet die Kampagne als „absolut nicht akzeptabel“, zumal der Anteil der Sitzplatzkarten zu unter 40 Euro lediglich ein Drittel des Gesamtkontigents ausmache.

Darüber hinaus appelliert das Bündnis auch an die Fans des VfB Stuttgart, den Protest gegen hohe Eintrittspreise in die Gremien des eigenen Vereins zu tragen: „Baut Druck auf die Entscheider auf und sorgt dafür, dass Fußball für uns alle bezahlbar bleibt. Nur gemeinsam können wir den Fußball als Volkssport erhalten.“ Die Initiative sei immer dann am erfolgreichsten gewesen, wenn sich auch die lokalen Fanszenen für eine gerechte und nachhaltige Preisstruktur eingesetzt hätten.