Anzeige

National

Karlsruher Ultras kehren dem KSC den Rücken

Autor: Sören Stephan Veröffentlicht: 15. März 2015

Die Ultras des Karlsruher SC haben auf die vom Verein verhängten Sanktionen reagiert und beenden ihre Zusammenarbeit mit dem KSC.

Nach den Protesten der KSC-Fans gegen RB Leipzig vergangene Woche, verhängte der Verein Sanktionen über seine Fans. Nun reagierte das Ultrabündnis Ultra1894, das sich aus den Gruppen Phönix Sons 1999, Rheinfire 2002, Armata Fidelis 2003 und Wild Boys 2004 zusammensetzt, auf ihrer Homepage.

Anzeige

„Hiermit beenden wir bis auf Weiteres jede Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Sport-Club auf allen Ebenen“, heißt es auf der Webseite kurz und knapp. Was genau dies für die Unterstützung des Vereins in der wichtigen Phase im Kampf um die Aufstiegsplätze bedeutet, bleibt abzuwarten.

Auch die Supporters Karlsruhe haben mittlerweile Stellung bezogen und meldeten sich mit folgendem Statement zu Wort:

Auch die Supporters Karlsruhe melden sich zur Thematik zu Wort und behalten sich rechtliche Schritte gegen Ralf Rangnick vor: „Natürlich lässt sich über die Sinnhaftigkeit des Besuchs des Mannschaftshotels der gegnerischen Mannschaft durch KSC-Fans streiten. Genauso muss nicht jeder die Aufregung über den Trikottausch verstehen. Enttäuscht sind wir jedoch über die Presseerklärung des KSC, die lediglich Sanktionen gegenüber den KSC-Fans ausspricht. Der KSC-Führung liegen mittlerweile Aussagen des Hoteliers, der Polizei und auch aus Fankreisen vor. Eine sachliche Richtigstellung der Ereignisse hätten wir uns schon gewünscht. Ebenso haben wir erwartet, dass auf die Falschaussagen von Herrn Rangnick eingegangen wird. Herr Rangnick beschädigt mit seinen Aussagen das Ansehen der KSC-Fans und sorgt somit auch für einen Imageschaden des KSC. Die Supporters Karlsruhe werden sich rechtliche Schritte gegenüber Herrn Rangnick vorbehalten.“