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Kaiserslautern will keine Fan- und Förderabteilung

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 21. Mai 2014

Bei vielen Vereinen ist es längst gängige Praxis, man kann bei der Einrichtung von Fan- und Förderabteilungen von einem durchaus bewährten Modell sprechen. Seit nunmehr rund zwei Jahren hat sich die Interessengemeinschaft „Perspektive FCK“ dafür eingesetzt, eine solche Abteilung auch beim 1. FC Kaiserslautern einzurichten – am Ende ohne Erfolg. Der Zweitligist hat den Vorstoß abgelehnt.

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Auf ihrer Homepage zitiert die „Perspektive FCK“ ein Schreiben des Vereins. Demnach heißt es darin zur Begründung: “Einhellige Meinung war, dass nicht überzeugend vorgestellt werden konnte, welche Entlastungen und Vorteile eine Abteilung ‘Fans und fördernde Mitglieder’ dem Verein bringen soll. Für die diversen Schwächen der Satzung gibt es einen Satzungsausschuss, der die Thematik ‘vorhandene Abteilung Gesamtfußball’ neu ordnen kann und sollte.”

Die Abteilung sollte nach Vorstellung der Initiatoren als Bindeglied zwischen Verein und Mitgliedern funktionieren. Ferner plante die „Perspektive FCK“ neben Organisation von Veranstaltungen und Auswärtsfahrten auch eine eigene Merchandising-Kollektion der Fan- und Förderabteilung. Mit den Erlösen sollten perspektivisch sogar möglicherweise hauptamtliche Mitarbeiter finanziert werden.