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International

Champions League: Wie Greenpeace gegen Gazprom mobil macht

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 19. Dezember 2013
Quelle: Imago

Die Umweltorganisation „Greenpeace“ hat mit verschiedenen Aktionen während der Gruppenphase der Champions-League für Aufsehen gesorgt. Die Aktivisten nutzten die internationale Bühne, um gegen den Ölkonzern Gazprom und seine geplanten Bohrungen in der Arktis zu protestieren. Das russische Unternehmen ist einer der Hauptsponsoren der UEFA Champions League.

[highlight style=’alice-blue‘]Basel, 1. Oktober[/highlight]

Es läuft die vierte Minute der Champions-League-Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Schalke 04. Plötzlich seilen sich vier Aktivisten vom Stadiondach des St. Jakob-Park ab und präsentieren ein großes gelbes Banner mit der Aufschrift „Don’t foul the arctic“ (deutsch: „Foule die Arktis nicht“).

Der spanische Referee Alberto Umbiano unterbricht die Partie für mehrere Minuten. Später verhängt die UEFA gegen den FC Basel eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro.

[highlight style=’alice-blue‘]Kopenhagen, 9. Dezember[/highlight]

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Während einer Pressekonferenz von Real Madrid entrollt sich im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift „Save the arctic – Show Gazprom the red card“ („Rettet die Arktis – Zeigt Gazprom die Rote Karte“).

[highlight style=’alice-blue‘]Wien, 11. Dezember[/highlight]

Sechs als Cheerleader getarnte Aktivisten präsentieren unmittelbar vor Anpfiff der Begegnung zwischen Austria Wien und Zenit St. Petersburg mehrere Plakate mit dem Slogan „Don’t foul the arctic“. Austria Wien musste aber im Gegensatz zum FC Basel keine Geldbuße bezahlen, weil die Aktion während des Einlaufs der Spieler durchgeführt wurde und damit nicht ins Spielgeschehen eingriff. Gazprom ist der offizielle Trikotsponsor von Zenit.

[highlight style=’alice-blue‘]Neapel, 11. Dezember[/highlight]

Während der Halbzeitpause beim Spiel zwischen SSC Neapel und Arsenal London seilen sich mehrere Umweltschützer vom Stadiondach ab, auf denen sie die Freilassung des inhaftierten italienischen Greenpeace-Aktivisten Christian D’Alessandro fordern, einem Mitglied der sogenannten „Arctic 30“.

[highlight style=’alice-blue‘]Istanbul, 11. Dezember[/highlight]

Mit Hilfe der Fans von Galatasaray Istanbul präsentiert die Umweltschutzorganisation ein 200 Quadratmeter großes Transparent, auf dem der Rückzug des Ölkonzerns aus der Arktis gefordert wird.