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National

Innenministerium will „0231 Riot“ verbieten

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 09. Mai 2017
Quelle: imago

Am frühen Dienstagmorgen hat die Polizei die Wohnungen von vier Mitgliedern der Gruppe „0231 Riot“ durchsucht. Ziel der Razzien war es, Beweise für ein mögliches Verbot der Gruppierung sicherzustellen. 

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Wie das NRW-Innenministerium mitteilt, stellten die Beamten bei den Durchsuchungen unter anderem Laptops, Smartphones, eine Schreckschusspistole, Sturmhauben, Baseballschläger, Zahnschutz und Quarzsandhandschuhe fest. „Wir müssen jetzt sorgfältig auswerten und prüfen, ob das für einen Verbot reicht“, so Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger.

„Für Gewaltjunkies, die andere einschüchtern, bedrohen und schlagen, ist in unserer Gesellschaft kein Platz. Der Staat zieht alle Register, damit der Fußball nicht von Schlägern tyrannisiert wird“, so Jäger weiter.

Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2015 können Hooligan-Gruppen als kriminelle Vereinigung eingestuft werden. Allein die Mitgliedschaft in einer solchen Vereinigung kann demnach mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

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