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National

Im Nebel des Erfolgs

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 13. April 2015
Quelle: imago

Im Abstiegskampf hatte der VfB Stuttgart seine Fans zur Unterstützung aufgerufen. Diese feuerten ihre Spieler mit einer großen Pyroshow an. In Hannover feuerten derweil auch Hertha-Anhänger verbal gegen 96-Präsident Martin Kind und Gladbacher Fans stellten die Frage, wozu Kevin Großkreutz die Faust ballt. Die wichtigsten Fanaktionen und Ereignisse des Wochenendes in der Übersicht.

Leverkusen entlässt Emir Spahic

Nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal geriet der bosnische Nationalspieler zusammen mit Freunden in eine gewaltsame Auseinandersetzung mit Ordnern der BayArena. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung. Bayer 04 Leverkusen löste den bis 2016 laufenden Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen auf. In Mainz demonstrierten die Leverkusener Ultras Solidarität mit Spahic, indem sie in ihrem Block ein Banner mit der Aufschrift „Emir einer von uns“ präsentierten.

 

Protest gegen Kind

Auch im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin äußerten die Fans der 96er ihren Unmut gegenüber Vereinspräsident Martin Kind. „Wir brauchen keine Hörgeräte – Wir brauchen Stimmen“. Auch die Gästefans unterstützten den Protest der Niedersachsen. Sie präsentierten in ihrem Block ebenfalls ein Banner mit der Aufschrift: „Wir haben verstanden, Kind muss weg“.  

Pyroshow in Stuttgart

Der VfB Stuttgart konnte sich mit 3:2 gegen den SV Werder Bremen durchsetzen  und den letzten Tabellenplatz verlassen. Beim Einlaufen der beiden Mannschaften zündeten die Fans der Stuttgarter eine riesige Pyroshow, welche die ganze Kurve vernebelte.

 

Borussia Mönchengladbach provoziert Kevin Großkreutz

Borussia Mönchengladbach konnte das Borussen-Duell gegen den BVB mit 3:1 für sich entscheiden. Während des Spiels präsentierten Anhänger der Gladbacher ein Banner, das an den Dortmunder Kevin Großkreuz gerichtet war: „„Ey Kevin: Ballst du die Faust nur zum Posieren  – oder kannst du damit auch deine Boyz stimulieren?“ Großkreutz ist für seine Kontakte zur Kölner Ultraszene bekannt.

 

Ein Zeichen zum Erhalt der Fankultur

Der 1.FC Köln unternahm vor seinem gestrigen Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim erneut einen Protestmarsch zum Erhalt der Fankultur. Etwa 1.000 Teilnehmer beteiligten sich an der Aktion.