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National

Hugos sollen Gewaltverzicht unterschreiben

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 18. März 2016
Quelle: imago

Der FC Schalke 04 fordert offenbar in einem Schreiben an Mitglieder der Schalker Ultragruppe Hugos ein Bekenntnis zum Verzicht auf Gewalt. Andernfalls droht ein Stadionverbot. 

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Wie die WAZ berichtet, verschickte der FC Schalke 04 das Schreiben an 140 Personen, die den Hugos zugeordnet werden. Dabei soll es sich um jene Personen handeln, deren Identitäten nach dem Heimspiel gegen den VfL Wolfburg am Vereinsheim der Gruppe festgestellt worden waren. „Wer aus Reihen der Hugos der Erklärung nicht zustimmt, erhält ein Stadionverbot. Menschen mit solch einem Gedankengut haben keinen Platz bei uns“, sagte Schalkes Vorstand für Finanzen und Organisation, Peter Peters der WAZ.

Im Nachgang des Wolfsburg-Spiels war es am Gelsenkirchener Hauptbahnhof zu Auseinandersetzungen zwischen Schalke-Fans und der Polizei gekommen. Dabei wurden 22 Polizisten verletzt, 21 davon jedoch durch den eigenen Einsatz von Pfefferspray.

Bei den Schalker Fans soll es sich dabei um Mitglieder der Hugos gehandelt haben. Diese hatten sich nach den Auseinandersetzungen in das Vereinsheim der Gruppe zurückgezogen. Später erfolgte dann unter Vermittlung der Königsblauen Hilfe die Feststellung der Identitäten sowie die Durchsuchung des Vereinsheims. Die festgestellten Daten gab die Polizei nun offenbar an den FC Schalke 04 weiter, der daraufhin die genannten Anschreiben versandte. Die Fans haben laut WAZ nun eine Woche Zeit, die Erklärung zu unterschreiben, andernfalls droht ein Stadionverbot für Heimspiele des FC Schalke 04.