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National

HSV spielt ab nächster Saison wieder im Volksparkstadion

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 22. Januar 2015
Quelle: Reinhard Kraasch via wikiCommons | CC BY-SA 4.0

Im Jahr 2001 war der Hamburger SV der erste Bundesligist, der sein Stadion nach einem Sponsor benannte. Nun gehen die Hamburger den umgekehrten Weg und spielen ab dem 1. Juli wieder im „Volksparkstadion“. Ermöglicht wird die Umbenennung durch den Einstieg von Klaus-Michael Kühne.

Nach zahlreichen Namenswechseln wusste zuletzt noch kaum jemand, wie denn das Stadion des HSV zur Zeit eigentlich heißt. „Imtech Arena“ lautet übrigens die korrekte Antwort, doch auch dieser Name ist im Sommer wieder Geschichte. Die neuerliche Namensänderung dürfte bei den Hamburger Fans dieses Mal jedoch freudige Reaktionen auslösen. Denn ab dem 1. Juli trägt die Spielstätte nicht etwa den Namen eines weiteren schwierig auszusprechenden Sponsoren, sondern heißt dann so wie schon vor der ersten Umbenennung im Jahr 2001 schlicht und einfach „Volksparkstadion“.

Von 2001 bis 2007 trug das Stadion den Namen „AOL Arena“, dann wurde es in „HSH Nordbank Arena“ umbenannt. Doch auch dieser Name hielt lediglich für drei Jahre, es folgte die „Imtech Arena“. Nun also die Rückkehr zum Volksparkstadion, die vertraglich zunächst auf vier Jahre festgelegt ist.

Kühne steigt mit 18,75 Millionen Euro beim HSV ein 

Ermöglicht wird die Umbenennung durch den Einstieg des Investors Klaus-Michael Kühne, der für 18,75 Millionen Euro 7,5 Prozent der Anteile an der HSV Fußball AG und außerdem die Namensrechte am Hamburger Stadion erwirbt. „Es war mir als HSVer eine Herzensangelegenheit, dass die Fußball-Heimat des HSV wieder ihren ursprünglichen Namen trägt. Ich wünsche mir, dass unsere Mannschaft im Volksparkstadion wieder an alte Erfolge anknüpfen kann“, wird Kühne auf der HSV-Homepage zitiert.

Auch der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer zeigte sich erfreut: „Wir sind sehr glücklich, dass mit Herrn Kühne ein echter HSVer, verlässlicher Begleiter und wirklicher Unterstützer jetzt auch als strategischer Partner eingestiegen ist. Dass Herr Kühne uns ermöglicht, wieder im Volksparkstadion zu spielen, freut mich ganz besonders. Für viele unserer Fans und auch für mich ist der Name des Stadions eine emotionale Angelegenheit, weil wir damit Tradition, Erfolge und unvergessliche Momente verbinden. Daher möchte ich mich bei Herrn Kühne ganz herzlich für dieses außergewöhnliche Engagement bedanken“, so Beiersdorfer.

Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass Kühne keine Anteile an der im Sommer ausgegliederten Kapitalgesellschaft erweben wolle.