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National

Hoffenheim will mehr Herzblutfans

Autor: Zienau Veröffentlicht: 03. März 2015
Quelle: imago

Noch mehr, um genau zu sein. Diesen Wunsch äußerte Peter Rettig, der Vorsitzende der TSG-Geschäftsführung. Im Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung sprach der 52-Jährige nicht nur über das „Privileg, eine solche Kapitaldecke und einen solchen Gesellschafter zu haben“, sondern auch über die Fan-Szene des jungen Klubs.

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Während man sich mit der Stadion-Auslastung in dieser Saison (87%) zufrieden zeigt, gibt es bei dem harten Kern noch eine Menge Bedarf. Die Anfangs-Euphorie ist verflogen, Fanbasis und Fankultur sollen sich nun normal entwickeln. Laut Marktforschung bezeichnen sich unter den „700.000 Fußball-Interessierten im östlichen Rhein-Neckar-Raum schon 100.000 als ‚Hoffe‘-Fans.“

Allerdings zählen davon nur 7.000 zum harten Kern, zu den“Herzblut-Fans“, wie Rettig sagt. Zu wenig aus Sicht der Sinsheimer. „Es muss auch unser Ziel sein, weniger abhängig von kurzfristigen sportlichen Ergebnissen oder der Attraktivität des Gegners zu werden.“ Denn auch wenn es wirtschaftlich und sportlich bergauf geht, im siebten Jahr in der Bundesliga sehnt man sich nach einer stärkeren emotionalen Bindung, „die mehr Nähe und Loyalität schafft.“

Gelingen soll das unter anderem mithilfe des sogenannten „Hoffe-Express“, den der ehemalige Coca-Cola-Mitarbeiter gestartet hat. Zu dem Projekt gehören Schul-Besuche und verschiedene Events, auch vor den Heimspielen. So soll die TSG „erlebbarer“ werden.