Anzeige

National

Hilferuf von 96-Fanclub aus Sierra Leone

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 28. November 2014
Quelle: imago

Von einem besonderen Hilferuf berichtet die Hannoveraner Initiative „Fanszene hilft“. In einer E-Mail habe sich der 96-Fanclub aus Freetown, der Hauptstadt Sierra Leones, an die Gruppe gewandt und um Unterstützung im Kampf gegen Ebola gebeten. In dem westafrikanischen Land fehle es an Medikamenten, Desinfektionsmitteln, sauberer Kleidung, Nahrung und Hygienemitteln.

Dennoch ruft „Fanszene hilft“ nun vor allem dazu auf, Geld statt Sachspenden nach Sierra Leone zu schicken. In Zusammenarbeit mit dem Ortsverband des CVJM in Freetown wollen die Niedersachsen helfen, die katastrophalen Bedingungen vor Ort zu verbessern. Dabei können kleine Summen schon etwas bewegen. Ein Ebola-Hygiene-Set koste beispielsweise nur 10 Euro.

 

Anzeige

Abu Gbonda hat den 96-Fanclub in Freetown erst im Sommer 2013 ins Leben gerufen, nachdem er die Spiele des Bundesligisten in seinem eigenen Sportkino verfolgt hatte. Inzwischen zählt der Fanclub bereits über 50 Mitglieder, zudem spielt ein U20-Team unter dem Namen Hannover 96 in Freetown.