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National

HFC-Fans kritisieren Polizeieinsatz beim Erfurt-Spiel

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 09. März 2016
Quelle: imago

Mit einem Großaufgebot begleitete die Polizei das Drittliga-Spiel des FC Rot-Weiß Erfurt gegen den Halleschen FC am Sonntagnachmittag, positionierte sich sogar mit zwei Wasserwerfern am Stadion. Dabei gelten beide Fanszenen als befreundet. HFC-Fans kritisieren nun den Einsatz der Polizei. Dieser sei auf Eskalation ausgelegt gewesen. 

So berichtet der HFC-Fankurvenrat auf seiner Website von Polizisten einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE), die sich gegenüber einer Gruppe von Erfurter und Hallenser Fans aggressiv aufgeführt habe. „Wir möchten an dieser Stelle festhalten, dass es ohne die anwesende Polizei zu KEINER strafbaren Handlung gekommen war und auch nicht gekommen wäre. Hier wurde wieder einmal provoziert, um auf eine Reaktion zu hoffen, die leider durch einzelne Personen dann auch erfolgte“, heißt es vom HFC-Fankurvenrat, der sogar Kalkül hinter dieser Taktik vermutet: „Wir sehen den Einsatz der Beamten vor diesem Hintergrund mittlerweile als eine durchaus gewollte Tat an.

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Der immense Einsatz habe gezeigt, dass nicht nur sogenannte “Problemfans” im Fußball ein Problem darstellten, sondern auch „übermotivierte Polizeibeamte. Diese müssen in die Verantwortung genommen werden, weil sie aus unserer Sicht zum wiederholten Mal bewusst Entgleisungen von Fans provozierten und wieder dafür sorgten, dass ein bis dato entspannter Fußballtag gestört wurde“, so die HFC-Fans.

Darüber hinaus kritisieren die Hallenser Anhänger einen vom Heimverein erhobenen Sicherheitszuschlag in Höhe von drei Euro sowie den Verbot des Alkoholausschanks am Stadion.