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National

Heldt will „Herzen der Fans zurückgewinnen“

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 20. Mai 2015
Quelle: imago

Am vorletzten Spieltag der Saison konnte der FC Schalke 04 durch ein Eigentor des SC Paderborn erst in der 88. Spielminute gewinnen. Die Wut der Fans nach den enttäuschenden Leistungen der Königsblauen richtete sich auch gegen die Vereinsführung. Manager Heldt schließt einen Rücktritt jedoch weiterhin aus.

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Verkehrte Welt auf Schalke. Während die Gäste  aus Paderborn mit Applaus verabschiedet werden, müssen sich die eigenen Spieler Pfiffe der Fans gefallen lassen. Die Schalker Fans hatten ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt und ihrer Mannschaft in der ersten Halbzeit die Unterstützung verweigert. Mit mehreren Bannern demonstrieren die Schalker Anhänger ihren Unmut gegenüber Aufsichtsratschef Clemens Tönnies (“Alles hat ein Ende, auch die Tönnies-Wurst”) und Sportvorstand Horst Heldt (“169 cm Inkompetenz”). Nun Hat sich Schalkes Manager bezüglich der Wut der eigenen Anhänger geäußert.

Einen freiwilligen Rücktritt lehnt Heldt auch nach den Protesten aus: „Das kommt für mich nicht infrage. Denn Verantwortung übernehmen heißt nicht wegzulaufen, wenn es kritisch wird“, betonte Heldt, der noch einen laufenden Vertrag bis 2016 hat, gegenüber „Sport Bild“. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, der am Samstag im Spiel gegen den SC Paderborn in der Kabine getobt haben soll, hatte seinem Manager mehrfach den Rücken gestärkt.

Die Fans sehen viele Personalentscheidungen Heldts kritisch: „Wenn das einen nicht belasten würde, dann wäre ich fehl am Platz“, kommentiert Heldt. „Wir haben sehr leidenschaftliche Fans. Ihre Enttäuschung kann ich verstehen.“ Jetzt gelte es, „die Herzen der Fans zurückzugewinnen.“