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Hansa Rostock wehrt sich gegen Zuschauerteilausschluss

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 13. Juli 2017
Quelle: imago

Nach Zuschauer-Vorkommnissen in sechs Spielen der abgelaufenen Rückrunde hat das DFB-Sportgericht den FC Hansa Rostock zu einem Zuschauerteilausschluss bei einem Meisterschafts-Heimspiel und einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro verurteilt. Der Verein will das Urteil jedoch nicht akzeptieren

Für den Zuschauerteilausschluss macht das Urteil klare Vorgaben: Nur Inhaber von Sitzplatz-Dauerkarten, VIP-Karten und Schiedsrichterkarten dürfen ins Stadion, zudem die Anhänger des Gästevereins. Darüber hinaus ist jegliche weitere Abgabe von Tickets untersagt. Hansa muss zudem sicherstellen, dass nicht genutzte Karten aus dem Ticketkontingent des Gastvereins nicht anderweitig in den Verkauf gelangen.

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Von der verhängten Geldstrafe kann der Verein bis zu 5.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis Ablauf des Jahres nachzuweisen wäre. Zudem erhält der Klub die Auflage, ein Konzept zur Erhöhung der Sicherheit bei Auswärtsspielen zu erarbeiten und dem DFB bis zum 31. August 2017 vorzulegen.

Zu den bestraften Vorkommnissen zählt unter anderem der Einsatz von Pyrotechnik in Lotte und Zwickau, sowie das Zerstören beziehungsweise Anzünden der Toilettenanlagen während der Begegnungen in Zwickau, Osnabrück, Mainz, Kiel und Chemnitz.

Hinzu kommen weitere Vergehen wie das Verbrennen gegnerischer Fanartikel und die Belagerung des Dachs einer Verkaufsstelle in Zwickau, das Werfen zweier Glasflaschen und eines kleinen Steins in Richtung der Sicherheitskräfte in Osnabrück, das Angreifen und Verletzen dreier Ordner in Mainz und das Zeigen von Bannern „mit unsportlichem Inhalt“ in Chemnitz.

Der FC Hansa Rostock hat bereits angekündigt, das Urteil nicht zu akzeptieren und Einspruch dagegen einzulegen.

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