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National

Massiver Angriff durch fremde Fangruppen befürchtet

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 17. Juni 2014
Rostock, Fan, Vermummt Quelle: imago

Nachdem der FC Hansa Rostock bereits auf das geplante Freundschaftsspiel gegen Rapid Wien verzichtet hatte, fällt die geplante Feier zum 60-jährigen Stadionjubiläum nun komplett ins Wasser. Dem DFB sollen Hinweise vorliegen, wonach die Veranstaltung massiv durch fremde Fangruppierungen gestört werden sollte. Diese Informationen haben den Drittligisten nun dazu veranlasst, die Veranstaltung ganz abzusagen.

„Bedauerlicherweise deutet vieles darauf hin, dass in den Hooligan-Kreisen des SK Rapid Wien und deren befreundeter Fangruppierungen aus dem In- und Ausland die feste Absicht vorliegt, unsere Veranstaltung zu stören. Dieses beabsichtigte Störverhalten ist auf Grund der Absage von Rapid Wien und unabhängig von der Wahl unseres neuen Spielgegners entstanden. Dieses Risiko wollen wir als Veranstalter nicht eingehen. Es betrübt uns sehr, dass wir so entscheiden mussten – tun dies allerdings im Sinne unserer vielen Fans, die zu dieser Familienveranstaltung kommen wollten, um in unserem Stadion bei einer friedlichen und stimmungsvollen Jubiläums-Veranstaltung zu feiern“, erklärt Rainer Friedrich, Vorstand Prävention und Stadionmanagement.

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Nachdem ein Youtube-Video mit einer vielsagenden „Einladung“ von Hansa-Anhängern an die Rapid-Ultras aufgetaucht war, hatten sich die Vereinsverantwortlichen bereits dazu entschieden, lieber gegen Ferencvaros Budapest zu testen. Offenbar wollten sich die Rapidler allein durch den Ausfall des Testspiels aber nicht davon abbringen lassen, der Einladung nachzukommen.

Bereits gekaufte Tickets für das Spiel können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an welcher diese erworben worden sind. Fans, die ihre Eintrittskarten über die Online-Bestellung erhalten haben, können sich per Mail unter ticketmarketing@fc-hansa.de an die Abteilung „Ticketing“ des FC Hansa Rostock wenden. Im Fanshop und im Callcenter gibt es zudem die Möglichkeit, die erworbenen Eintrittskarten gegen Gutscheine einzutauschen.

Der Verein will sich weiterhin Gedanken darüber machen, wie die Jubliäumsfeierlichkeiten ersatzweise aussehen können.