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National

„Hand in Hand gegen den Abstieg, nicht mit uns“

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 27. April 2015
Quelle: imago

Am Samstag spielte der VfB Stuttgart im Derby gegen den SC Freiburg. Die Stuttgarter verspielten eine 2:0 Führung und mussten sich am Ende mit einem Punkt im Abstiegskampf begnügen. Nun melden sich die Fans der Schwaben zu Wort.

In einer Mitteilung kritisiert das Commando Cannstatt 1997 die Vereinsführung des VfB Stuttgart: „Noch vier Spiele, dann werden wir wissen, ob die Fehlentwicklungen der letzten Jahre uns endgültig die Erstklassigkeit gekostet haben oder ob uns der Strohhalm namens Relegation bevorsteht. Wenn der VfB die Klasse halten sollte, dann nicht dank den Vereinsverantwortlichen, sondern trotz ihnen!“

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Während der letzten beiden Heimspiele hatte der Verein durch Fanaktionen versucht, für die entsprechende Unterstützung im Abstiegskampf zu sorgen. Aus Sicht der VfB-Fans versuche die Vereinsführung die Illusion einer intakten VfB-Familie zu schaffen: „Verein und Fans Hand in Hand ziehen an einem Strang gegen den Abstieg, nicht mit uns!“

In der Stellungnahme distanziert sich Commando Cannstatt von der eigenen Vereinsführung: „Für uns ist es an der Zeit, eine klare Grenze zu ziehen zwischen den Personen, die für die jetzige Situation des VfB verantwortlich sind und der Kurve, die die Mannschaft immer bestmöglich unterstützt, getragen oder zu den richtigen Zeitpunkten auch wachgerüttelt hat. Wenn der VfB die Klasse halten sollte, dann nicht dank den Vereinsverantwortlichen, sondern trotz ihnen!“

Bis zum Saisonende wollen die Fans ihren Verein weiterhin unterstützen, jedoch nicht, weil der Vereinsführung „vertraut“ wird, sondern weil es den Anhängern „das Herz brechen würde“, den VfB Stuttgart in der zweiten Liga zu sehen. “ Wir wollen als Kurve weiterhin starke Zeichen setzen, vor allem in der momentanen Situation.“